Erster Leseeindruck zu Yvonne Woon - Dead Beautiful - Deine Seele in mir
Da ich die Leseprobe schon auf Vorablesen.de lesen durfte, folgt hier ein erster Leseeindruck von mir: 

Mysteriös - viele offene Fragen: 
"Dead Beautiful – Deine Seele in mir" könnte durchaus ein interessantes Buch sein. Ich fand die Leseprobe nicht schlecht, allerdings sind mir die Charaktere bis jetzt noch nicht allzu sehr ans Herz gewachsen. 
Das kann sich aber natürlich noch ändern.
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Die sechzehnjährige Renee verliert beide Eltern durch mysteriöse Umstände. Sie findet ihre Leichen im Wald. Angeblich hatten beide zur gleichen Zeit mitten im Wald einen Herzinfarkt, es gibt keine Spuren von Gewalt. Nach der Beerdigung taucht plötzlich ihr Großvater auf, den sie seit ihrem siebenten Lebensjahr nicht mehr gesehen hat. Anscheinend war er im Testament ihrer Eltern als Vormund eingetragen und will sich fortan um sie kümmern. 
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Irgendwie ist mir die Geschichte bis jetzt noch zu wenig tiefgründig, auf die Charaktere könnte besser eingegangen werden, finde ich. Vor allem wirkt Renee ziemlich emotionslos auf mich. Trotzdem denke ich, dass dieses Buch sogar sehr spannend werden könnte. 

Nach der Leseprobe bleiben natürlich viele Fragen offen:

Waren die mysteriösen Todesumstände von Renees Eltern wirklich nur Zufall oder doch brutaler Mord? Wird die Geschichte eine übersinnliche, mystische Richtung einschlagen oder ist es nur ein Thriller? Möglicherweise hat ja auch Renees Großvater einige Geheimnisse, die es zu entdecken gibt?

Ich bin jedenfalls neugierig, wie es weiter geht, deswegen werde ich dieses Buch bestimmt irgendwann zu Ende lesen.

Vorbestellen kann man das Buch bei Amazon.de:
Erster Leseeindruck zu S. G. Browne - Schicksal!
S. G. Browne - Schicksal!: Roman
Da ich die Leseprobe schon auf Vorablesen.de lesen durfte, folgt hier ein erster Leseeindruck von mir:

Das Schicksal hat einen Namen!
Bereits die ersten Seiten der Leseprobe brachten mich zum Schmunzeln. Ich finde diese Geschichte ist wirklich erfrischend "anders". Die Leseprobe fand ich gleichermaßen witzig, traurig und interessant. Alleine die Vorstellung vom mies gelaunten Schicksal, welches als unsterblicher Mann auf der Erde herumstreift, ist für mich ein Grund dieses Buch zu Ende zu lesen. So witzig das Buch auch auf den ersten Blick zu sein scheint, gibt es durchaus auch traurige Momente. Wenn das Schicksal erzählt welche Wege ein Mensch in bestimmten Situationen einschlagen könnte, dieser Mensch dann aber genau den falschen Weg geht, ist das eventuell auch manchmal etwas deprimierend. Genauso deprimiert ist teilweise auch das Schicksal in diesem Buch. Das Schicksal namens Sergio kann nämlich nur beobachten und hoffen, darf aber nicht eingreifen. Die Menschen verachten und fürchten das Schicksal, sogar mehr als den Tod. Auch damit hat Sergio zu kämpfen. Das Buch kann einen auch durchaus zum Nachdenken anregen. Auch die anderen Charaktere wie z.B. Bestimmung, Tod oder Glück gefallen mir gut. Jedenfalls finde ich diese Geschichte sehr interessant. Ich bin gespannt, in welche Richtung sie sich entwickelt.

Wird Sergio vielleicht zum Schluss doch noch eingreifen und etwas verändern, weil er es leid ist, zu zusehen, wie manche Menschen ins Verderben rennen?

Mittlerweile habe ich das Buch schon gelesen. Hier geht es zur Rezension.

Vorbestellen kann man das Buch bei Amazon.de:
Rezension - Ally Condie - Cassia & Ky. Die Auswahl / Matched - Hörbuch
Titel: Cassia & Ky. Die Auswahl
Originaltitel: Matched
Reihe: Cassia&Ky, #1
Autorin: Ally Condie
Sprecherin: Josefine Preuß
Genre: Hörbuch/
Jugendbuch/Dystopie
Gekürzte Ausgabe:   
ISBN-10: 9783839840092.
ASIN: B004YDYFMS
Spieldauer: 6 Stunden und 10 Minuten
Verlag: Argon Verlag
Vom Hersteller empfohlenes Alter:
14 - 17 Jahre

Kurzbeschreibung laut Amazon.de:
Das System sagt, wen du lieben sollst - aber was sagt dein Herz? Stell dir vor, du lebst in einer Welt, die ein absolut sicheres Leben garantiert. Doch dafür musst du dich den Gesetzen des Systems beugen: den Menschen lieben, der für dich bestimmt wird. Was würdest du tun? Für die wahre Liebe dein Leben riskieren? Für die 17-jährige Cassia ist heute der wichtigste Tag ihres Leben: Sie erfährt, wen sie mit 21 heiraten wird. Doch das Ergebnis überrascht alle: Xander, Cassias bester Freund, ist als ihr Partner vom System ausgewählt worden. Als jedoch, offenbar wegen eines technischen Defekts, das Bild eines anderen Jungen auf dem feierlich überreichten Mikrochip auftaucht, wird Cassia misstrauisch. Kann das System wirklich entscheiden, wen sie lieben soll?

"Die Auswahl" ist der erste Teil der "Cassia & Ky" Trilogie von Ally Condie. Die Geschichte spielt in einer fiktiven Zukunft, in der "die Gesellschaft" an der Macht ist und das Leben der Menschen diktiert. Der Zeitpunkt an dem Menschen sterben und heiraten ist fest vorgegeben, sogar der "ideale Partner" selbst wird vom "System" ausgewählt. Es werden nur Menschen miteinander "gepaart" die wirklich gut zusammenpassen. Überall sieht man nur glückliche Familien. Was die Paarung anbelangt, scheint das System niemals Fehler zu machen, auch in allen anderen Angelegenheiten scheint nahezu alles perfekt zu sein. Alle Menschen bekommen Arbeit, Nahrungsvorräte und Kleidung von "der Gesellschaft". Keiner muss Hunger leiden und niemand wird krank. Alle Menschen tragen je nach Status oder Funktion in der Arbeitswelt das Gleiche. Auf den ersten Blick scheint es eine utopische Welt zu sein, in der jeder genug zu essen hat und niemand an schwerer Krankheit leidet oder stirbt. Jeder stirbt erst an seinem 80. Geburtstag. Diese Utopie entpuppt sich für den Zuhörer jedoch schnell als dystopische (düstere) Zukunftsvision.

Als Cassia mit 17 Jahren erfährt, dass bestimmt wurde, dass sie einmal ihren besten Freund Xander heiraten wird, hat sie Vertrauen zum System. Es ist ja schließlich allgemein bekannt, dass das System keine Fehler macht. Außerdem hat sie großes Glück, dass gerade Xander als ihr Partner ausgewählt wird. Immerhin kennt sie ihn ja schon sehr gut und so etwas kommt sehr selten vor. In den meisten Fällen sind die jeweiligen Partner sich vorher nämlich noch nie begegnet. Als dann aber auf dem Mikrochip (den alle "gepaarten" mit genaueren Informationen zu ihrem Partner bekommen) plötzlich statt Xanders Bild das Gesicht von Ky auftaucht, wundert sich Cassia sehr. Ky kennt sie ebenfalls, er wohnt in ihrer Nachbarschaft. Obwohl ihr "die Gesellschaft" versichert, dass es sich nur um einen technischen Fehler handelt, wird Cassia skeptisch. Sie fragt sich wie das passieren konnte und beginnt nach und nach daran zu zweifeln, dass Xander der richtige Partner für sie ist. Der mysteriöse Ky bringt Cassias Gefühle nämlich schnell durcheinander. Langsam beginnt sie einiges zu hinterfragen, und sich ihre eigene Meinung über das System zu bilden. Immer mehr wünscht sie sich eine Welt herbei, in der sie selbst über ihr Leben bestimmen kann.

In der Geschichte kommt auszugsweise ein Gedicht vor, welches eine große Rolle spielt. Dieses Gedicht möchte ich euch nicht vorenthalten. Ihr könnt euch das Gedicht im Original (auf Englisch) auf folgender Seite durchlesen: Dylan Thomas - Do not go gentle into that good night
Auf Deutsch heißt das Gedicht "Geh nicht gelassen in die gute Nacht". In der Lesung ist ein Auszug auf Deutsch zu hören, deswegen verlinke ich euch hier das ganze Gedicht im Original. Das Gedicht wird (wie fast alle anderen Gedichte auch) im Buch von "der Gesellschaft" verboten. Cassia schöpft daraus Mut und beginnt sich aufzulehnen.

Ich möchte aber über die Handlung nicht zu viel verraten. Wie sich die Dreiecksgeschichte zwischen Cassia, Xander und Ky entwickelt könnt ihr euch dann ja selbst anhören. Das Buch regt einen durchaus zum Nachdenken an. Wollen wir nicht alle lange leben, ohne jemals krank zu sein? Wer wünscht sich nicht dass alle Menschen Arbeit haben und es keinen Hunger mehr auf dieser Welt gibt? Aber wie hoch ist der Preis dafür, wenn diese Wünsche plötzlich jemand erfüllt? Lohnt sich dieses Leben, welches man im Prinzip gar nicht mehr genießen kann, weil man selbst kaum noch Einfluss darauf hat?

Ally Condie hat mit "Die Auswahl" wirklich eine faszinierende Welt geschaffen. Man ist sofort gefangen von der Geschichte und verfolgt interessiert die Entwicklung der einzelnen Charaktere. Im ersten Teil dieser Trilogie wird diese "fremde Welt" mit all ihren Charakteren erst einmal detailreich beschrieben. Die Lesung ist deswegen auch nicht durchgehend fesselnd, es könnte eventuell bei manchen Zuhörern zwischendurch Langeweile aufkommen.

Es ist eben eine "leise" Geschichte, die sehr aufregend endet. Trotzdem finde ich sie nicht langweilig. Am Ende wartet man bestimmt sehr gespannt auf die Fortsetzung. Meiner Meinung nach ein wirklich gelungener Auftakt einer Trilogie. Ich freue mich jedenfalls schon auf die Fortsetzungen. Der nächste Teil wird als Buch im Original (auf Englisch) im November 2011 als "Crossed" erscheinen. Der letzte Band der Trilogie kommt vermutlich dann im November 2012 auf den Markt. Wann die Bücher auf Deutsch übersetzt werden, steht wohl leider derzeit noch nicht fest. Ich hoffe nur, dass es die Bücher dann auch alle wieder als Hörbuch geben wird.

Vorgelesen wird das Buch von Josefine Preuß. Die Sprecherin hat eine sehr jugendlich klingende, einfühlsame Stimme. Vor allem zur Protagonistin Cassia passt diese wirklich sehr gut. Man weiß zwar immer genau, wer gerade spricht, merkt aber nicht immer den Unterschied zwischen Cassias Gedanken und Worten, was mich leider manchmal etwas verwirrt hat. Ich musste ab und zu sogar zurückspulen. Dass dieses Hörbuch gekürzt wurde, merkt man leider teilweise am Szenenübergang. Manchmal ging mir das irgendwie zu schnell und ich hatte das Gefühl zwischendurch einiges versäumt zu haben. Deswegen habe ich mir vorgenommen auch noch das Buch zu lesen, um "die Lücken" zu füllen.

Meine Bewertung: 5 von 5 Büchern
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Reiheninfo:
Cassia & Ky / Matched Trilogy - Hörbücher:
#1, Cassia & Ky. Die Auswahl (Matched, 2010)
#2, Cassia & Ky - Die Flucht (Crossed, 2011)
#3, Cassia & Ky 3 - Die Ankunft (Reached, 2012)

Meine Altersempfehlung: 
Ab 14 Jahren
Warum sind Romantasy- und Vampirbücher plötzlich so beliebt?
Gerade weil ich seit Neuestem selbst gerne Romantasy Geschichten (in denen teilweise auch Vampire vorkommen) lese und höre beschäftigt mich diese Frage irgendwie.

Es gibt Bücher dieser Art zwar schon länger, trotzdem steigt die Zahl der Bücher die in das Genre Romantic Fantasy passen derzeit enorm. Vor allem tauchen immer mehr Jugendbücher dieser Art auf. Besonders beliebt sind momentan Vampire. Es gibt aber auch immer mehr Bücher über Gestaltwandler, Engel, Dämonen, Feen und Dystopien (düstere Zukunftsvisionen).

Der "Vampir Hype" soll ja mit der "Bis(s) Reihe" von Stephenie Meyer begonnen haben. Das mag vielleicht stimmen, ich mochte Vampirbücher aber schon früher. Ich erinnere mich z.B. noch gerne an die Bücher von Anne Rice, Tanya Huff oder an Bram Stokers Dracula. Das waren wirklich gute Romane. Buffy habe ich auch immer gerne im Fernsehen verfolgt. Die Serie bot eine gute Mischung aus Horror und Komödie. Ich mag Vampirgeschichten also schon etwas länger.

Romantische Bücher mochte ich früher aber gar nicht.
Geschichten in denen eine Liebesgeschichte im Vordergrund stand stießen mich eher ab. Höchstens Thriller oder Fantasy Romane mit wenigen romantischen Elementen durften es sein. Reine Liebesromane fand ich schrecklich. Am liebsten las ich Horror/Fantasy Romane, Thriller und Krimis. Mittlerweile habe ich mich anscheinend anstecken lassen. Ich mag Romantic Fantasy Geschichten nun sehr gerne.

Ich denke reine Liebesgeschichten sind/waren mir einfach zu langweilig. Romantasy Geschichten bieten aber eine gute Mischung aus Fantasy und Romantik, an der man durchaus Gefallen finden kann. Viele davon sind sogar richtig spannend. Ich habe in letzter Zeit auch einige Jugendbücher aus dem Genre Romantic Fantasy gelesen oder gehört. Viele dieser Bücher waren wirklich sehr gut, dennoch mag ich vor allem in diesem Genre Bücher für Erwachsene doch um einiges lieber. Das liegt aber nicht daran das in Jugendbüchern zu wenig Erotik vorkommt, sondern alleine an der Tatsache, dass es den Jugendbüchern leider manchmal an Spannung fehlt und die Protagonisten logischerweise meistens Jugendliche sind. Trotzdem gibt es aber natürlich auch viele ausgezeichnet gute Jugendbücher, die ich nicht missen möchte. Bei Vampirbüchern mag ich lieber Bücher wie die "Sookie Stackhouse Reihe", in denen es neben Vampiren auch noch um andere Sachen geht, und wo die Vampire nicht immer ganz so "lieb" sind.

Ich denke entweder mag man Romantic Fantasy oder man mag solche Geschichten eben nicht. Es gibt bestimmt auch sehr viele Leute, die damit gar nichts anfangen können.

Was meint ihr dazu? Lest oder hört ihr gerne Romantasy Geschichten? Wenn ja, welche? Wenn nein, warum nicht?
Buch oder Hörbuch?
Buch oder Hörbuch - Was ist besser?
Ich finde beides hat seine Vor- und Nachteile.

Ein Buch kann ein schönes Geschenk sein, sogar mit Widmung und neue Bücher riechen meistens auch richtig gut. Auch ein Hörbuch kann man verschenken und selbst hier könnte man, wenn es sich um eine CD handelt, eine Widmung hineinschreiben. Man kann sich Hörbücher gemeinsam mit anderen anhören und dann darüber plaudern. Mit Büchern geht das allerdings auch. Man kann auch ein Buch gemeinsam lesen. Entweder liest jeder alleine und später wird darüber diskutiert oder aber man liest abwechselnd laut.

Lesen ist gut für die Bildung - Hörbücher sind es meiner Meinung nach aber auch bis zu einem gewissen Grad. Die Geschichte bleibt ja dieselbe, wird bei manchen Hörbüchern nur eventuell etwas gekürzt. Mittlerweile gibt es aber auch schon sehr viele ungekürzte Hörbücher zu kaufen. Der einzige Unterschied besteht darin, dass man die Wörter nicht vor sich sieht, man sieht also auch nicht, wie das jeweilige Wort geschrieben wird. Wer viel liest, hat sicher auch eine relativ gute Rechtschreibung, da man beim Lesen ja sieht wie diverse Wörter geschrieben werden. Deswegen finde ich es auch immer besonders wichtig, dass Kinder viel lesen. Sie können dadurch sicher ihre Rechtschreibkenntnisse verbessern. Trotzdem bleibt die Geschichte im Normalfall die gleiche. Man wird kaum einen Unterschied merken, wenn der eine das Buch gelesen hat und der andere das Hörbuch gehört hat. Sicher kann man sich danach darüber austauschen und diskutieren.

Durch Hörbücher wird man multitaskingfähig. Man kann z.B. gleichzeitig ein Hörbuch hören und Auto fahren oder nebenbei wunderbar aufräumen und bügeln. Selbst während der Arbeit kann man Hörbücher hören, solange das erlaubt ist. Wenn man am Abend vor lauter Müdigkeit nicht mehr lesen kann, ist das Hörbuch eine gute Alternative. Man kann vor dem Einschlafen noch gemütlich einer Geschichte lauschen, muss die Augen dabei aber nicht anstrengen. Das ist eindeutig ein Vorteil. Allerdings gibt es auch Nachteile, wie ich oben schon erwähnt habe. Hörbücher sind meistens auch teurer als Bücher, vor allem ungekürzte Fassungen. Viele Bücher sind gar nicht als Hörbuch erhältlich, oder nur in gekürzter Form. Das ist auch ein sehr großer Nachteil. Wenn dann möchte ich schon die ganze Geschichte kennen. Deshalb will ich, wenn mir ein gekürztes Hörbuch gut gefallen hat, danach auch meistens noch das Buch lesen. Natürlich werden normalerweise nur "unwichtige" Sachen im Hörbuch ausgelassen, trotzdem habe ich dann immer das Gefühl, etwas verpasst zu haben.

Allerdings ist mir auch schon aufgefallen, dass es vorkommt, das mir ein Buch absolut nicht gefallen hat, das Hörbuch aber dann doch richtig fesselnd war. Das beste Beispiel dafür ist für mich die "Midnight Breed" Serie von Lara Adrian. Die ersten drei Bücher habe ich letztes Jahr geschenkt bekommen. Das erste Buch hatte ich schnell ausgelesen, fand es allerdings sehr schwach. Durch das zweite Buch musste ich mich regelrecht "durchquälen", das dritte Buch steht bei mir immer noch ungelesen im Regal. Dann hat mir eine Bekannte aber die Hörbücher dazu geliehen, sie meinte ich muss sie mir unbedingt anhören. Zuerst wollte ich nur kurz rein hören, um ihr den Gefallen zu tun und sie ihr danach gleich wieder zurückgeben. Komischerweise fand ich die Stimme des Sprechers dann aber sehr angenehm und die Geschichte war plötzlich gar nicht mehr so langweilig. Irgendwie hat der Sprecher der Geschichte "Leben eingehaucht". Mittlerweile habe ich mir schon acht Teile von der Serie angehört. Ich will die Bücher jetzt nicht "schlecht machen", aber diese hätte ich nie im Leben weitergelesen. Wären die Bücher kein Geschenk gewesen, hätte ich sie vermutlich bei einem Büchertausch gegen etwas anderes eingetauscht. Da mir die Hörbücher aber wirklich gut gefallen haben, kann es durchaus sein, dass ich den dritten Teil der Buchserie oder aber auch andere Bände dieser Reihe doch irgendwann noch lese.

Fazit: Beides hat seinen Reiz. Ich liebe vor allem den "Duft" von Büchern sehr. Früher habe ich sehr viel gelesen. Da ich momentan leider dazu nicht sehr viel Zeit habe, ist das Hörbuch für mich aber eine sehr gute Alternative. Ganz nach dem Motto: Die Geschichte lieber anhören, als sie gar nicht erst zu kennen. Deshalb ist das Hörbuch derzeit meine erste Wahl.
Wie denkt ihr darüber?

Ein kleiner Nachtrag:
Mittlerweile habe ich das E-Book entdeckt und lese am liebsten mit meinem Kindle. Außerdem habe ich nun wieder viel mehr Zeit zum Lesen. Daher kaufe ich mir in letzter Zeit eigentlich nur noch Bücher. Trotzdem höre ich mir aber weiterhin ab und zu gerne ein Hörbuch an. Lesen ist mir prinzipiell aber lieber, da ich mir die Szenerie der Geschichte viel besser vorstellen kann als beim Zuhören.
Endlich der richtige MP3-Player für Hörbücher!
Seit ich Hörbücher höre, habe ich mich mit der Frage beschäftigt, warum das Hörbuch nicht an der Stelle weitergehen kann, wo ich am Vortag aufgehört habe. Ich hatte vorher zwei MP3-Player, die zum reinen Musik hören wirklich gut geeignet waren, für Hörbücher wegen der fehlenden Lesezeichenfunktion aber total ungeeignet.

Nach langer Suche habe ich nun endlich den richtigen Player gefunden:

Den Sandisk Sansa Clip+:


Ich wollte einen MP3-Player, der klein und günstig ist, eine Lesezeichenfunktion für Hörbücher hat und ohne diversen "Schnickschnack" auskommt. Außerdem waren mir ein microSD-/microSDHC-Slot, ein Radio und eine große interne Speicherkapazität wichtig.

Der Sandisk Sansa Clip+ ist für mich der perfekte Hörbuch Player. Er merkt sich genau die Stelle, wo man war und das sogar bei verschiedenen Hörbüchern gleichzeitig. Pro Hörbuch kann man soweit ich gesehen habe ein Lesezeichen setzen. Die Hörbücher müssen nur im richtigen Ordner (Audiobooks) abgelegt sein. Der Player spielt MP3, WMA, Secure WMA, Ogg Vorbis, FLAC-Formate, Hörbücher und FM-Radio. Hörbücher von Audible funktionieren auch problemlos. Man kann diese mit dem Audible-Manager auf den Player übertragen. Es werden alle Audible Formate unterstützt. Eine Diktiergerät Funktion und eine Sleep Funktion sind auch vorhanden. Das Radio soll sogar eine Aufnahmefunktion haben. Diese habe ich allerdings noch nicht getestet. Der Radioempfang ist okay, für mich völlig ausreichend. Ich höre sowieso meistens nur Hörbücher. SlotRadio Karten werden laut Handbuch auch unterstützt, diese Funktion benötige ich aber nicht.

Am PC ist einfaches Drag&Drop möglich, der Player wird als Massenspeichergerät erkannt. Sogar die Akkuanzeige kann ich unter Windows 7 vom PC aus ablesen. Da steht immer, zu wie viel Prozent der Akku aufgeladen ist. Man kann aber auch mit dem Windows Media Player oder mit anderer Software Musik oder Hörbücher aufspielen.

Das Gerät beschränkt sich auf die wesentlichen Funktionen und ist sehr einfach in der Bedienung. Obwohl das Display sehr klein ist, kann man meiner Meinung nach alles noch gut lesen. Die Akku-Laufzeit ist sehr lang (bis zu 15-h-Wiedergabe) und das Aufladen über USB ist wirklich sehr bequem und einfach. Man kann sich aber auch einen USB-Steckdosen-Adapter kaufen. Das Einzige was mich wirklich stört ist das mitgelieferte USB-Kabel. Dieses ist extrem kurz und wohl eher zum Anschluss an einen Laptop gedacht. Glücklicherweise passen aber natürlich auch andere USB-Kabel diverser Geräte (z.B. das vom alten MP3-Player). Ich verwende nun ein anderes Kabel.

Die einfache Sortierung des Players per Ordnerfunktion finde ich auch sehr gelungen. Hörbücher kopiert man einfach in den Ordner Audiobooks. Man kann auch für jedes Hörbuch einen Unterordner erstellen. Wenn man Musik im Shuffle Modus hört, werden Hörbücher dann einfach übersprungen. Es ist aber wichtig, dass man Hörbücher wirklich in den dafür vorgesehenen Ordner kopiert. Sogar die Wiedergabegeschwindigkeit von Hörbüchern kann man verändern. Man kann Titel nach verschiedenen Kriterien sortieren, wie z.B. Künstler, Genre, Album usw. Natürlich sollte man alle Dateien mit ID3 Tags versehen. Ob eine Sortierung auch ohne Tags möglich ist, kann ich leider nicht sagen. Ich tagge alle meine Dateien und meine Hörbücher tagge ich immer als Audiobook. Kapitelwahl bei Hörbüchern ist natürlich möglich. Vor- und zurückspulen funktioniert auch bestens, falls man dies doch einmal benötigt.

Das Design finde ich sehr schön. Vor allem ist der Sansa Clip+ leicht, klein und hat einen Clip. Man kann ihn somit wirklich überall hin mitnehmen. Den Clip kann man zwar soweit ich gesehen habe nicht abnehmen, der stört aber überhaupt nicht. Das Einzige was ich eventuell vermisse ist eine Coverfunktion. Es wäre schön gewesen, wenn der Player eine Coveranzeige hätte. Andererseits wäre das Display dafür vermutlich zu klein.

Sogar mit der freien Firmware Rockbox soll das Gerät funktionieren. Angeblich kann man damit auch Musik hören, während das Gerät noch lädt und sogar Spiele darauf spielen. Ich habe das aber nie getestet. Für mich ist die originale Firmware vollkommen ausreichend. Ein Firmware-Update habe ich auch schon gemacht. Das funktionierte einwandfrei. Dass man den Player während des Aufladens nicht benutzen kann, stört mich nicht. Das vollständige deutsche Handbuch des Players kann man übrigens problemlos bei Sandisk downloaden, falls man es auch auf dem PC speichern will. Bei der mitgelieferten Bedienungsanleitung handelte es sich bei mir nur um eine Kurzanleitung.

Die mitgelieferten Kopfhörer sind nicht schlecht, ich habe sie aber trotzdem gegen andere ausgetauscht:

Diese Kopfhörer finde ich einfach irgendwie angenehmer im Ohr, auch der Klang verbessert sich meiner Meinung nach mit ihnen. Die mitgelieferten Hörer schmerzen nach längerem Hören, zumindest meiner Erfahrung nach.

Die Lautstärke des Players finde ich vollkommen ausreichend, solange man sich nicht öfter an besonders lauten Orten (z.B. in der U-Bahn oder im Flugzeug) aufhält. Man kann den Sansa Clip+ aber noch lauter stellen, indem man das Gerät bei Erstinbetriebnahme, oder nachdem man es wieder auf Werkseinstellung gesetzt hat, einfach nicht auf Europa einstellt. Einfach ein anderes Land einstellen z.B. "Rest der Welt". Ich habe es bisher nur mit "Rest der Welt" getestet. Die Sprache kann trotzdem auf Deutsch eingestellt werden. Der Player ist danach meiner Meinung nach um einiges lauter. Herausgefunden habe ich das weil ich meinen Sansa irrtümlicherweise bei der Erstinbetriebnahme auf "Rest der Welt" und "französisch" eingestellt habe. Das war deswegen, weil ich das Gerät eingeschaltet hatte und darauf herumgedrückt habe, ohne den Displayschutz vorher zu entfernen. Ich habe die Sprache und das Land dann mit Hilfe einer Anleitung aus dem Internet umgestellt. Danach war der Player aber plötzlich um einiges leiser. Ich habe ihn dann auf "Rest der Welt" zurückgestellt und die Lautstärke war wie zuvor. Im Internet habe ich dann gelesen, dass dieses Gerät angeblich nur so leise ist, wenn man Europa auswählt. Mittlerweile habe ich aber wieder Europa eingestellt. Für mich ist die Lautstärke eigentlich ausreichend.

Das Gerät hält auch einiges aus muss ich sagen. Mir ist es schon zwei- oder dreimal runtergefallen. Es funktioniert trotzdem immer noch einwandfrei. Nur einmal nach dem Runterfallen musste ich einen Hardwarereset machen. Die Anleitung dazu fand ich im Internet. Danach ging wieder alles. Der Player läuft bei mir nun schon seit Jänner 2011 im "Dauerbetrieb" und ich bin immer noch vollkommen zufrieden.

Als Fazit kann man sagen, dass dieser MP3-Player genau das ist, was ich gesucht habe. Ich kann ihn nur weiterempfehlen. Das einzige wirkliche Manko meiner Meinung nach ist das mitgelieferte USB-Kabel, welches viel zu kurz ist. Darüber sehe ich aber gerne hinweg. Die Vorteile des Players überwiegen für mich eindeutig.