Rezension - Sabrina Georgia - Ein Vampir fürs Leben
Titel: Ein Vampir fürs Leben
Manchmal muss es eben Blut sein, #1
Genre: Romantic Fantasy/Vampire
Länge: 234 Seiten
ISBN-10: 394405069X
ASIN: B01A12SKV2
Verlag: KLECKS-VERLAG

Kurzbeschreibung laut Amazon.de:
Durch ihre beste Freundin Sarah gedrängt, bewirbt sich die blonde Alexandra im Moonlight, dem bekannteste Nachtklub der Stadt. Der Besitzer, Thomas Terrin, ist ihr von Anfang an sympathisch, und so lässt sie sich überreden, gleich als Bedienung anzufangen. Bereits nach dem ersten Abend häufen sich die seltsamen Ereignisse: Eine dunkle Gestalt in der Tiefgarage der Bar macht Alexandra und Kim eine Gänsehaut, dann wird Alexandras Freundin Sarah in der Nacht angegriffen. Thomas beschließt, ihr nicht mehr von der Seite zu weichen und findet, nachdem er Alexandra aus dem Krankenhaus abgeholt hat, einen Zettel vor ihrer Wohnung, den er ihr vorenthält. Stattdessen sorgt er für ihren Schutz. Der Privatdetektiv Steffen Marek – ein seltsamer Typ, jedoch ebenfalls nett – wird ihr Schatten und installiert ein Sicherheitssystem. Thomas vermutet einen Stalker – ein Gedanke, den Alexandra lächerlich findet. Erst als Thomas' Bentley in der Tiefgarage zerkratzt wird und die Scheiben eingeschlagen werden, bekommt auch Alexa es mit der Angst. Und erneut ein Zettel: 'Kleine Warnung: Weg von ihr.' Der Stalker hat jedoch keine Ahnung, dass er sich da mit einem 379 Jahre alten Vampir anlegt …
Die Geschichte ist eigentlich recht interessant, leider gefällt mir die Umsetzung nicht. Mit dem Schreibstil kann ich mich gar nicht anfreunden. Manche Stellen im Buch klingen einfach nur eigenartig und unlogisch. Oft sind das auch nur Kleinigkeiten, mich stört so etwas aber erheblich. Ich kann das gar nicht richtig beschreiben. Außerdem hat mich die Liebesgeschichte zwischen den Charakteren überhaupt nicht berührt. Die Autorin beschreibt die romantischen Szenen zwar recht schön, es wirkt aber alles so übereilt und teilweise auch überzogen. Hauptprotagonistin Alexandra sagt beinahe zu allem "Ja und Amen", zudem geht mir das mit den Liebesbekenntnissen viel zu schnell. Bedauerlicherweise finde ich die Auflösung auch sehr dürftig. Die Geschichte kommt mir irgendwie unfertig vor. Für meinen Geschmack erfährt man viel zu wenig von den Hintergründen, es bleiben jede Menge Fragen offen. Dazu folgt ein Spoiler: Zum Lesen bitte einfach markieren.
Ich weiß nicht einmal, warum der Stalker das macht. Was sind seine genauen Beweggründe? Mit wem hat er zusammengearbeitet? Wie ist das genau mit den Auserwählten? Wieso hat Alexandra plötzlich eine Gabe? Was hat es damit auf sich?
Viel mehr gibt es dazu leider nicht zu sagen. Es ist wirklich jammerschade! Diese Reihe werde ich vermutlich nicht mehr weiterverfolgen. Es kann sein, dass ich dem zweiten Teil irgendwann noch eine Chance gebe, vorerst habe ich das aber nicht vor. Vielleicht bin ich auch etwas zu kritisch oder habe einfach schon zu viele Vampirromane mit ähnlicher Handlung gelesen, die mir stiltechnisch besser gefallen haben. Mich konnte der Roman auf jeden Fall nicht überzeugen. Positiv anmerken kann ich aber, dass man auf der Homepage der Autorin kostenlose Kurzgeschichten findet. Diese werde ich eventuell noch lesen, vielleicht füllen sie ja einige Lücken.

Meine Bewertung: 2 von 5 Büchern
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Reiheninfo: 
Manchmal muss es eben Blut sein-Buchserie:
#1, Ein Vampir fürs Leben (2014) 
#2, Erinnerungen eines Vampirs (2015)
#3, Eine Vampirdame im Sprechzimmer (2015)
#4, Vampirische Eifersucht (2016)

Meine Altersempfehlung: 
Ab 16 Jahren
3 Responses
  1. Ich weiss ja nicht ob das Buch wirklich was für mich ist ... aber danke für deine Rezension :)

    xo Christl



  2. Die Titel der Folgebände find ich ja auch bissl abschreckend. Klingt nicht nach etwas, das ich lesen wöllte.