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Rezension - Kirsten M. Mulach - Das vegane Kochbuch meiner Oma


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Dieses Buch wurde mir als kostenloses Rezensionsexemplar vom Bloggerportal zur Verfügung gestellt. Deswegen kennzeichne ich diesen Beitrag als Werbung.

Buchdetails:
Bildquelle: randomhouse.de
Titel: Das vegane Kochbuch meiner Oma
Autorin: Kirsten M. Mulach
Genre: Kochbuch
Länge: 112 Seiten,
ISBN: 978-3-641-15519-3
Bassermann Inspiration Verlag



Klappentext:
Natürlich gut! Als Kirsten Mulach, die schon seit vielen Jahren vegan lebt, beim Verkauf des alten Familienhauses auf dem Dachboden das Kochbuch ihrer Oma fand, hielt sie einen Schatz in den Händen. Überrascht stellte sie fest, dass viele Gerichte darin vegan waren. Sie kochte die Speisen nach und entdeckte eine neue vegane Wirklichkeit: ohne Soja und Seitan, ohne Ersatz- und Fakeprodukte, ohne fettreiche, übersüßte oder importierte Fertigprodukte. Stattdessen wird genommen, was Feld und Garten zu bieten haben. Frisch verarbeitet entstehen so Gerichte, die unvergleichlich gut und dabei ganz einfach zuzubereiten sind. Mit Omas Kochbuch kam Kirsten Mulach wieder zurück zum puren, echten Geschmack und zu mehr Vitalität. (Quelle: randomhouse.de)

Meine Meinung zum Buch:
Das Kochbuch ist sehr liebevoll gestaltet, man merkt, dass die Autorin viel Herzblut hineingesteckt hat. Kirsten M. Mulach hat ein altes Rezeptbuch ihrer Großmutter gefunden, dieses hat sie inspiriert, ein Kochbuch zu schreiben. Die Rezepte stammen sozusagen aus dem handgeschriebenen Kochbuch ihrer Oma. Das Buch ist in verschiedene Kategorien eingeteilt. Der Leser findet Rezepte fürs Frühstück, den Mittagstisch, die Kaffeezeit und das Abendbrot. Hinten im Buch gibt es ein übersichtliches Rezeptverzeichnis. Man findet auch viele Suppenrezepte und Brotaufstriche.

Grundsätzlich finde ich die Rezepte wirklich gelungen! Ich habe schon einiges ausprobiert und werde bestimmt noch viele Gerichte aus diesem Buch nachkochen. Allerdings gibt es auch etwas zu kritisieren. Die Autorin betont ja, dass sie sich natürlich gut ernähren will. Das steht ja schon im Klappentext. Leider braucht man für viele Gerichte eine sogenannte Pflanzenbutter. Damit ist einfach nur Margarine gemeint. Ich finde, dass Margarine total ungesund ist! Das Zeug ist das reinste Plastik, es kommt mir nicht auf den Tisch. Die Autorin empfiehlt sogar eine spezielle Marke, die unteranderem Palmfett und Emulgatoren enthält. Darauf kann ich gut verzichten.

Ich finde es sehr schade, dass sie keine Alternativen dafür aufzeigt. Was ist z.B. mit Mandelmus oder einem anderen selbst gemachten Nussmus? Das wäre meiner Meinung nach eine gesündere Alternative. Ich muss dazu sagen, dass ich selbst keine Veganerin bin, ich bin Vegetarierin. Trotzdem verzichte ich, so gut es geht auf Milchprodukte, weshalb ich mich sehr für vegane Rezeptideen interessiere. Bevor ich die ungesunde Margarine zum Backen verwenden würde, würde ich allerdings lieber Bio Butter kaufen. Das muss aber jeder selbst entscheiden.

Ich möchte dieses Kochbuch trotzdem weiterempfehlen, weil die Rezeptideen wirklich frei von industriellen Ersatzprodukten sind und das Buch viele interessante und leckere Speisen für die ganze Familie bietet. Einzig von den Mittagstischrezepten bin ich etwas enttäuscht. Mir sind da zu viele Salate und Süßspeisen dabei, ab und zu wären auch Nudeln nicht verkehrt gewesen. Auf jeden Fall kann man sagen, dass viel Persönliches von der Autorin in diesem Kochbuch steckt und diese sich mit den Rezepten identifiziert. Das finde ich sehr schön, überlieferte Rezepte von Verwandten sollten nicht verloren gehen. Schließlich erinnern wir uns dann jedes Mal beim Essen an unsere Lieben. Ich musste jedenfalls sofort an meine Omas denken, die beide sehr gut kochen konnten.

Meine Bewertung: 4 von 5 Punkten